
Long COVID & ME/CFS
Die Pandemie mag vorüber sein, aber ihre Folgeerscheinungen quälen unzählige Patientinnen und Patienten teilweise Monate und sogar Jahre später noch. Als ehemaliger jahrelanger Leiter der Long-COVID-Spezialambulanz am Neuromed Campus in Linz konnte ich bereits viel an Erfahrung mit diesem Problem sammeln. Dies und der ständige Austausch mit auf diesem Gebiet erfahrenen Kolleginnen und Kollegen kommt selbstverständlich nun auch in meiner Ordination in Neuhofen zur Anwendung.
Vereinfacht gesagt beschreibt Long COVID (oder offiziell das "Post-COVID-Syndrom") definitionsgemäß alle über eine Dauer von mehr als 12 Wochen andauernden Symptome und Beschwerden, die durch einen COV-19-Infekt ausgelöst oder verschlechtert wurden.
Auslösende Faktoren, gemeinsame Nenner dieser teils sehr unterschiedlich anmutenden Ausprägungen sowie der eigentliche Pathomechanismus hinter Long COVID werden bis heute heiß diskutiert und sind immer noch Gegenstand der Forschung.
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Der Begriff "Long COVID" kann auf ein durchaus recht buntes Beschwerdebild zutreffen; von Riechstörungen, die die Lebensqualität einschränken, über quälende Schmerzsyndrome, Reduktion der geistigen Leistungsfähigkeit bis hin zur Verminderung der körperlichen Belastbarkeit; gerade diese kann sich massiv auf Privat- und Berufsleben auswirken.
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Ein Termin zum Thema Long COVID gestaltet sich bei mir typischerweise in der Erhebung des Krankheitsverlaufs vom initialen Infekt bis heute samt Beleuchtung der relevanten bereits erhobenen Befunde und Übersicht über schon ausprobierte rehabilitative, medikamentöse oder alternative Behandlungsversuche.
So kann ein systematischer, individueller und symptomorientierter Langzeit-Therapieplan erstellt werden.
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Was ich Ihnen im Rahmen der Beratung und Behandlung NICHT anbieten kann sind gerichtliche Gutachten, verbindliche Bestätigungen für Arbeitsunfähigkeitsbegehren, Rehageld, Pflegestufen, Versicherungsschreiben oder Schulbefreiungen.
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Aufgrund des massiven Ansturms von ME/CFS-Patient*innen auf meine Ordination bitte ich um Verständnis, dass es gerade bei dieser Fragestellung zu ausgesprochen langen Wartezeiten auf Termine kommt. Seien Sie bitte versichert: jeder und jede bekommt den absolut ehebaldigsten verfügbaren Termin.
Bedenken Sie bei der Terminvereinbarung und der erwartungsgemäß teils sehr langen Wartezeit aber bitte eins: Ich koche auch nur mit Wasser - mir stehen keine anderen diagnostischen oder therapeutischen Möglichkeiten zur Verfügung als jedem/jeder meiner Kolleg*innen.
Bzgl. Einschubtermin möchten wir außerdem auf die Benachrichtigungsfunktion unseres Latido-Systems hinweisen. Hier können Sie sich selbstständig eintragen um eine eMail zu bekommen, wenn jemand seinen Termin storniert. Aber Vorsicht - nach Benachrichtigung heißt es schnell sein, diese Termine sind heiß begehrt.
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Ich bin stets bemüht auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft zu bleiben.
Hierzu bin neben meiner eigenen “Forschungstätigkeit” natürlich auch hauptsächlich mit Kolleg*innen, Universitäten, Kliniken, Forschenden und Studierenden vernetzt, die regelmäßig neue Ideen sowie Therapie- und Forschungsansätze hervorbringen.
Da macht es natürlich Sinn diese Informationen und Neuigkeiten an meine Patient*Innen weiterzuleiten.
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